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Nährwertdaten verstehen

Wie man die Daten liest, nicht was man essen soll: einen Wert je 100 g deuten, woher jede Zahl stammt, was die Prozentangaben bedeuten. 10 Artikel auf Basis der Datenbank BLV V7.1.

Eine Schale Naturjoghurt und eine Schale Müesli mit Mandeln, nebeneinander beidseits einer senkrechten Linie, auf hellem Marmor

Zwei Lebensmittel vergleichen, ohne sich zu täuschen

Zwei Lebensmittel nebeneinander sieht einfach aus: eine Zahl gegen eine Zahl. Tatsächlich entscheiden vier Details über den Sinn des Ergebnisses: der Zubereitungszustand, die Bezugsgrösse, leere Felder und die Herkunft jedes Werts. So liest man einen Vergleich, mit Zahlen aus der BLV-Datenbank.

Aktualisiert am 26.07.2026

Zwei Schalen auf einer Waage, die eine mit rohem Reis, die andere mit gekochtem Reis, dazu eine Lupe, die beide Texturen vergleicht

Roh, gekocht, getrocknet: warum der Zustand alles ändert

In der offiziellen Schweizer Datenbank gibt es nicht einfach «Reis»: es gibt trockenen Reis und gekochten Reis, zwei Einträge mit sehr unterschiedlichen Zahlen. Der Zubereitungszustand gehört zur Bezeichnung des Lebensmittels und verschiebt sämtliche Werte je 100 g. So liest man sie.

Aktualisiert am 26.07.2026

Eine leuchtende Kugel mit Blitzzeichen, flankiert von zwei Holzwürfeln mit den Einheiten kJ und kcal, vor einer Schale Getreide

kcal und kJ: die Energie eines Lebensmittels richtig lesen

Auf der Etikette wie in der BLV-Datenbank steht die Energie zweimal: in Kilojoule und in Kilokalorien. Eine Grösse, zwei Einheiten, ein fester Umrechnungsfaktor. Hier steht, was jede Zahl misst, woher sie kommt und warum 2000 kcal nicht Ihr persönlicher Bedarf sind.

Aktualisiert am 26.07.2026

Triptychon: links Haferflocken und Vollkornbrot, in der Mitte Reis, Teigwaren und Mais, rechts Früchte, Honig und Schokolade

Kohlenhydrate, Zucker, Ballaststoffe: was die Datenbank trennt

Die Schweizer Datenbank ordnet Kohlenhydrate anders, als man vermutet: Ballaststoffe werden separat gezählt, und die Zeile «davon Zucker» kommt nie zum Total hinzu. Hier steht, was jede Zeile enthält und wie sich die Differenz zwischen Kohlenhydraten und Zucker an konkreten Lebensmitteln lesen lässt.

Aktualisiert am 26.07.2026

Ein Lachsstück, umgeben von Chia- und Leinsamen, Baumnüssen, Mandeln, Sardinen, Algen und einer Schale Öl

ALA, EPA, DHA: die drei Omega-3-Formen in Lebensmitteln

Omega-3 bezeichnet eine Familie mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Drei Vertreter tauchen immer wieder auf: ALA aus pflanzlichen Quellen, EPA und DHA aus dem Meer. Die Schweizer Datenbank zeigt diese drei Formen nicht getrennt, sondern ihre Summe. Hier steht, wie diese einzelne Zahl zu lesen ist und was sie offenlässt.

Aktualisiert am 26.07.2026

Triptychon: ein Mikroskop und Reagenzgläser im Labor, eine Hand, die Beobachtungen notiert, dann ein Taschenrechner vor einem Laptop

A, E, C: woher jeder Nährwert stammt

Jede Zahl der BLV-Datenbank trägt einen Buchstaben: A für gemessen, E für geschätzt, C für berechnet. Dieses Kürzel sagt, wie der Wert entstanden ist: im Labor, aus verlässlichen Quellen oder per Rechnung. Was es bedeutet, und was es beim Lesen ändert.

Aktualisiert am 26.07.2026

Eine Auslage mit rotem Fleisch, Pouletbrust, Lachs, Eiern, Käse, Linsen, Kichererbsen, Milch und Spinat

Wo Eiweiss steckt: Gehalte der Schweizer Datenbank

In der Schweizer Nährwertdatenbank ist «Protein» eine Spalte unter 22: eine Menge in Gramm je 100 g Lebensmittel. Was diese Zahl genau misst, warum getrocknete Produkte die Rangliste anführen und wie man sie liest, ohne das Bezugsgewicht zu verwechseln: hier der Überblick über die Zahlen.

Aktualisiert am 26.07.2026

Ein Salzstreuer und eine Schale grobes Salz, eine Vergrösserung der Kristalle verbunden mit einem Molekülmodell von Natriumchlorid, und ein Salzhäufchen auf einer Waage

Salz und Natrium: zwei Zahlen, ein einziger Wert

Eine Schweizer Etikette nennt Salz in Gramm, die BLV-Datenbank nennt Natrium in Milligramm. Es sind zwei Schreibweisen derselben Messung, verbunden durch einen festen Faktor. Hier steht, wie man von der einen zur anderen kommt und wie jede Zahl zu lesen ist.

Aktualisiert am 26.07.2026

Ein Teller mit Lachs, Broccoli, Kichererbsen, Quinoa und Gemüse, daneben ein in sechs farbige Segmente geteiltes Rad, umgeben von Lebensmittel-Piktogrammen

% NRV: was diese Prozentzahl genau bedeutet

Auf jeder Lebensmittelseite steht neben den Werten je 100 g eine Spalte «% NRV». Diese Prozentzahl vergleicht den Gehalt mit einer Referenzmenge, die für einen durchschnittlichen Erwachsenen festgelegt ist. Was sie genau aussagt und was sie nicht aussagt, steht hier.

Aktualisiert am 26.07.2026

Vier Anrichteringe gefüllt mit Teigwaren, Nüssen, Käsewürfeln und Heidelbeeren, rund um eine Küchenwaage

Warum alle Werte je 100 g gelten und wie Sie auf Ihre Portion umrechnen

Auf dieser Website wie auf jeder Schweizer Etikette gilt jeder Wert je 100 g. Das ist kein Zufall: nur eine feste Menge macht zwei Lebensmittel vergleichbar. Bleibt der zweite Schritt: von den theoretischen 100 g zu dem Teller, der tatsächlich vor Ihnen steht.

Aktualisiert am 26.07.2026